Mai 2011

Bohnet koordinierte Transport einer kompletten Windkraftanlage

Die Bohnet GmbH hat im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit ein Windrad von Polen und verschiedenen Abgangsorten in Deutschland zum Windpark Stötten bei Geislingen an der Steige transportiert. In 18 Spezialtransporten wurden u.a. fünf Turmsektionen, ein Generator sowie drei Rotorblätter mit einer starren Länge von 49 Metern zum Zielort befördert.

 

Nach der erfolgreichen Fahrt durch die schmalen Straßen von Geislingen stellte die Stöttener Steige eine besondere Herausforderung dar, da diese sehr eng und extrem steil verläuft. Die Projektspedition hatte deshalb vor dem Transport der Rotorblätter umfassende organisatorische Vorkehrungen zu treffen: Äste wurden gesägt, Kies aufgeschüttet und Verkehrsschilder entfernt.

Anschließend mussten die Rotorblätter aufgrund ihrer enormen Länge zunächst rückwärts die Steige hoch manövriert werden. Mit millimetergenauem Fingerspitzengefühl bereiteten die Schwerlastexperten die Richtungsänderung des Schwerlasters vor und stießen rückwärts in einen eigens befestigten Waldweg ein, der als Wendeplattform fungieren musste. Nun konnte der Tieflader endlich vorwärts den restlichen Anstieg bewältigen und die Windkraftanlage zu ihrem Einsatzort transportieren, wo sie umgehend aufgebaut und in Betrieb genommen wurde.

Die reibungslose Koordination und Durchführung der diversen Spezialtransporte verdeutlicht einmal mehr die Kernkompetenz der Bohnet GmbH in Sachen Projektmanagement und -abwicklung.

   


Video zum Windkraftprojekt:

April 2011

Bohnet verlagert sechs Automobilpressen von Deutschland nach Ungarn

An der Produktionsverlagerung zweier Modellreihen eines deutschen Automobilherstellers nach Osteuropa ist auch die Bohnet GmbH maßgeblich beteiligt. Die Projektspedition trägt die Verantwortung für den Transport von sechs Pressenlinien von Baden-Württemberg nach Ungarn.

Auch vor namhaften deutschen Automobilherstellern macht der allgemeine Trend der Produktionsverlagerung nach Osteuropa in der Automobilindustrie keinen Halt. In einer neuen Produktionsstätte in Ungarn werden zukünftig zwei Baureihen eines führenden Automobilproduzenten für den Weltmarkt hergestellt. Werksverlagerungen erfordern einen enormen logistischen und organisatorischen Aufwand, der eine Zusammenarbeit mit einem zuverlässigen und leistungsfähigen Transportunternehmen unabdingbar macht. Einen solchen findet der schwäbische Automobilhersteller in der europaweit führenden Projektspedition Bohnet GmbH.

Die oberschwäbischen Schwerlastexperten realisieren die komplette Verlagerung von sechs riesigen Automobilpressen. Das Projekt umfasst dabei siebzig Schwertransporte mit einem Gewicht von bis zu 130 Tonnen, die größtenteils im kombinierten Verkehr gen Ungarn befördert werden. Eine logistische Meisterleistung.

Diese beginnt bereits bei der Ausfuhr aus dem Werk im Großraum Stuttgart. Der unzureichende Rangierplatz macht die Ausfahrt der voluminösen Pressenteile mit einem Standard-Equipment unmöglich und erfordert den Einsatz innovativster Technik. Die Bohnet GmbH setzt deshalb für die Werkausfuhr ein brandneues, selbstfahrendes Achsmodul mit einer Nutzlast von bis zu 250 Tonnen ein. Das Vier-Achs-Fahrwerk „Scheuerle InterCombi mit Power Booster“ ermöglicht es, Schwerteile ohne Zugmaschine über kurze Strecken per Joystick zu transportieren. „Durch kontinuierliche Investitionen in unseren Fuhrpark verfügen wir permanent über ein modernes Hochleistungs-Equipment, welches uns erst ermöglicht, solch anspruchsvolle Logistikprojekte erfolgreich durchzuführen“, meint Geschäftsführer Peter Bohnet.

Schwerteile über 100 Tonnen werden von der DEKRA-zertifizierten Spedition im Stuttgarter Hafen auf ein Binnenschiff umgeschlagen und über Neckar und Rhein bis zum ungarischen Donauhafen Dunaújváros befördert. Dort werden die Pressenteile wieder auf einen Bohnet-LKW verladen und die letzte Etappe bis zum Zielort transportiert. Die Schwergüter haben eine weite Reise von mehr als 1.000 km hinter sich, wenn sie endlich an ihrem neuen Einsatzort eintreffen.